Freitag, 25. November 2011

Webstandards


Die meisten haben bereits einmal von Webstandards gehört, warum es sie aber gibt, beziehungsweise sie sogar „cool“ sind, möchten wir Euch hier in Kürze erklären.
Der Begriff Webstandards steht für die Standardisierung von Websprachen wie HTML, CSS, Javascript und anderen. Das World Wide Web Consortium (W3C) beschäftigt sich genau damit, diese Normen aufzustellen. Sie stellt auch so genannte „Validatoren“ zur Verfügung, um die eigenen Homepage auf Konformität mit den Webstandards überprüfen zu können. Zudem gibt es noch weitere Seiten die sich mit Webstandards beschäftigen, besonders erwähnt seien hier für den deutschsprachigen Raum die Webkrauts und auf internationaler Ebene das sehr wichtige und aktive Web Standards Project.

Wie genau kann man nun Webstandards einhalten? Dabei gibt es drei wichtige Leitlinien:
  • Validen Quellcode und fehlerfreie CSS schreiben
  • Auf korrekte und verständliche Semantik der Seite achten
  • Inhalt und Layout immer strikt voneinander trennen.

Die Befolgung dieser Leitlinien bringt eine Reihe an Vorteilen, sowohl für den User als auch für den Programmierer der Webseite. Gerade der gültige Quellcode ist besonders wichtig, wenn man die selbe Seite auf verschiedenen Endgeräten (Computer, Smartphone, Tablet-PC, Fernseher,...) ansehen möchte. Darüber hinaus ist nur bei gültigen nach Webstandards aufgebauten Seite auch sichergestellt, dass sie auch in zukünftigen Tagen des Internets noch angesehen werden kann, da bisher immer alle nachfolgenden Normen die vorhergehenden beachtet haben und diese so somit weiterhin über Gültigkeit verfügen. Suchmaschinen können das Web effektiver und schneller durchsuchen und die wichtigen Informationen finden, wenn möglichst viele Webseiten über einen validen Quellcode verfügen.
Auch die strikte Trennung von Layout und Inhalt bringt große Vorteile, vor allem bei nachträglichen Veränderungen der Webseite. Bei einer gut gebauten Seite kann man das Layout bei gleich bleibendem Inhalt innerhalb sehr kurzer Zeit verändern. Bei schlecht gebauten Seite müsste man jede einzelne Seite extra umändern. Ein riesiger Arbeitsaufwand, den man durch die Einhaltung dieser Struktur leicht vermeiden könnte. Zusätzlich erleichtert eine solche Trennung den Einsatz von Screenreadern ungemein (diese werden oft von sehbehinderten oder älteren Usern genutzt), denn nur mit einer klaren Struktur ist sichergestellt, dass das Programm nicht auch Layout-Anweisungen mit vor liest, was das Zuhören natürlich ziemlich unangenehm machen würde.

Die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst (frei nach the-netBRain.de/weblog – Link oben):
  • ca. 30 – 50 % weniger Quellcode durch Trennung von Layout und Inhalt
  • Anpassung der Seite an unterschiedliche Endgeräte (Handy, Computer, Tablet,....)
  • Optimierung der Informationen für Suchmaschinen
  • besserer Rang in Suchmaschinen
  • Pflege und Nachbearbeitung weit einfacher und weniger zeitintensiv
  • schnellere Ladezeit (da Layout nur einmal in den Cache geladen werden muss)
  • weniger belastender Traffic auf dem Server
  • Miteinbeziehung von sehbehinderten Menschen (Einsatz von Screenreader möglich)
  • Zukunftssicherheit


Allen die sich genauer mit dem Thema Webstandards beschäftigenmöchten, sei noch einmal der folgenden Blog empfohlen:

Zur weiteren Vertiefung eignen sich die oben genannten Seiten der Webkrauts, des W3Cs und natürlich des Web Standards Projects.

Gruppenarbeit von: Benjamin Wolf, Laura Voggeneder, Philipp Weritz

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